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Schweinegrippe Impfung

Die Impfung gegen die Schweinegrippe ist stark diskutiert.

Anders als bei der Impfung in Österreich wird in Deutschland ein Wirkverstärker verwendet. EuroClinix liefert aktuelle Informationen zur Grippeschutzimpfung in Deutschland. Aktuelle Informationen zur Grippewelle und zu einfachen Schutzmaßnahmen gegen eine Ansteckung finden Sie in separaten Bereichen.

12. Januar 2010

Einigung bei Impfstoffbestellung gegen die Schweinegrippe

Nach harten und fairen Verhandlungen haben sich die Bundesländer und Vertreter des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline auf eine Reduzierung der bisher bestellten 50 Millionen Impfstoffeinheiten gegen das Schweinegrippe - Virus auf noch 34 Millionen Einheiten geeinigt. Trotzdem bleiben die Länder auf großen Überschüsse sitzen, sollte der geplante Verkauf von insgesamt 9 Millionen Einheiten ins Ausland scheitern. Der Betrag an Steuergeldern um die es hier geht beläuft sich auf 9 Millionen Euro. So könnte die Schweinegrippe den Steuerzahler doch noch teuer zu stehen kommen, wenn auch anders als erwartet.

7. Januar 2010

Deutsche lassen sich nicht gegen Schweinegrippe impfen

Die Bereitschaft der Deutschen, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, ist extrem gering. Die Diskussion um die Verstärkerstoffe und die Möglichkeiten für die Bewohner des süddeutschen Sektors, die Impfung in Österreich mit dem besseren Impfstoff Celvapan vornehmen zu können, lassen die Anzahl der tatsächlich Geimpften weit hinter den Erwartungen zurückbleiben.

  • Nur fünf Prozent der Deutschen sind bisher gegen die Schweinegrippe geimpft.

  • 50 Millionen Einheiten Pandemrix, dem von GlaxoSmithKline gelieferten Schweinegrippe - Impfstoff werden wohl nicht gebraucht.

Anzahl der Grippe - Schutz - Impfungen

Anders als zunächst erwartet ist eine Impfung doch ausreichend um die notwendige Immunisierung herzustellen. Es gibt zwei wesentliche Gründe für für diese Fehleinschätzung.

  • Der H1N1 - Virus dieser Mutationsstufe ist doch weniger agressiv als die ersten mit dem Tode endenden Krankheitsverläufe in Asien und Amerika Anfang 2009 vermuten ließen.

  • Der Impfstoff gegen die Schweinegrippe ist wirkungsvoller als nach der relativ kurzen Entwicklungzeit vermutet wurde.

Nun verhandeln die Vertreter der Länder mit dem Hersteller über die Lieferung der bereits bestellten aber noch nicht gelieferten Mengen. GlaxeSmithKline hat sich gesprächsbereit erklärt.

5. Januar 2010

Schweinegrippe - alle Indikationsgruppen sollen geimpft werden

Die ständige Impfkommission erweiterte die Empfehlung für die Impfung gegen die Schweinegrippe jetzt auf alle Indikationsgruppen. Nach wie vor besteht die Gefahr, dass der jetztige Schweinegrippe - Virus oder eine mutierte Variante wie bei vergleichbaren Pandemien zuvor auch zurückkehrt. Impfung und Händereinigung ist noch immer der Beste Schutz vor der Schweinegrippe.

11. Dezember 2009

Schweinegrippe - Impfung für Schwangere

Gegen die Schweinegrippe können sich Schwangere in Deutschland mit einem speziellen Impfstoff impfen lassen. Der Impfstoff soll keine Wirkverstärker und quecksilberhaltigen Konservierungsmittel enthalten. Da Schwangere zur Risikogruppe gehören, ist für sie ein Impfstoff ohne Wirkverstärker mit weniger Nebenwirkungen vorgesehen. Empfohlen wird die Impfung gegen das H1N1 – Virus für Schwangere nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft.

Zu dem Impfstoff ohne Wirkverstärker hatte das Robert Koch Institut (RKI) geraten, weil bei Schwangeren ein größeres Risiko für einen fulminanten Krankheitsverlauf besteht. Der für die übrige Bevölkerung bereitgestellte Impfstoff Pandemrix enthält verstärkende Zusätze, sogenannte Adjuvanzien, die den Impfstoff zwar wirksamer machen, jedoch auch zu stärkeren Nebenwirkungen führen können.

4. Dezember 2009

Soll ganz Deutschland gegen das H1N1 – Virus geimpft werden?

Aus den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission geht hervor, dass alle Bürger gegen die Schweinegrippe geimpft werden sollten. Zugleich wurde angemahnt, dass auch nach Erreichen des Scheitelpunkts der Schweinegrippe - Welle Impfungen wichtig seien. Das Robert - Koch - Institut und das Paul – Ehrlich - Institut teilten mit, dass eine Impfung ausreiche. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass frühere Grippe - Pandemien oft in mehreren Wellen aufgetreten seien. Für Kinder im Alter von sechs Monaten bis neun Jahren ist eine halbe Erwachsenendosis des Schweinegrippe - Impfstoffes vorgesehen. Bei Menschen ab zehn Jahren reicht eine einmalige Impfung aus.

Nach dem medizinischen Personal und chronisch Kranken solle nun in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der Impfstoffe die gesamte Bevölkerung geimpft werden. Dabei sollen zunächst Kontaktpersonen ungeimpfter Risikopersonen eine Schweinegrippe – Impfung verabreicht bekommen wie beispielsweise Eltern von Kindern unter sechs Monaten, die nicht geimpft werden können, sowie Kinder und junge Erwachsene im Alter bis 24 Jahren. Zu einem späteren Zeitpunkt seien Menschen von 25 bis 59 Jahren und schließlich alle über 60 – Jährigen zu impfen. Für Schwangere gibt es ab Mitte Dezember Impfungen ohne Wirkungsverstärker.

1. Dezember 2009

Berichten zufolge wurden inzwischen bis zu 4,8 Millionen Menschen in Deutschland gegen das H1N1 - Virus geimpft, darunter vor allem Mitarbeiter des Gesundheitswesens und andere Risikogruppen.

Die Herstellung des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe ist ein hochkomplexer Prozess, der Schwankungen unterworfen sein kann und mit höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards überwacht wird. Aufgrund von Verzögerungen in der Qualitätssicherung will ein Pharmahersteller weniger Schweinegrippe – Impfstoff Pandemrix ausliefern als geplant. Allerdings sollen es bis Ende 2009 20 Millionen Dosen Pandemrix sein.

19. November 2009

Die Schweinegrippe hat Deutschland fest im Griff. Mittlerweile ist das 27. Todesopfer zu beklagen, das möglicherweise mit der Schweinegrippe in Verbindung steht. Bislang folgten Tausende den Aufrufen der Behörden, sich impfen zu lassen. Es starben allerdings auch Menschen nach einer Impfung gegen die Schweinegrippe.

Nach derzeitigem Wissensstand ist der Impfstoff nicht gefährlich. Der Nutzen soll größer sein als das Risiko, sagen Experten und raten, sich mit einer Schweinegrippe - Impfung immunisieren zu lassen. Ausführungen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zufolge stehen die Todesfälle in Deutschland mit der Schweinegrippe - Impfung in keinem Zusammenhang. Alle Fälle haben Vorerkrankungen aufgewiesen. Die aktuellen Todesfälle, die in zeitlicher Verbindung mit der Impfung stehen, sollen genauer untersucht werden.

Mitte November 2009

Soll man sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen?

Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist groß. Die Anzahl der Arztpraxen, die gegen die Schweinegrippe impfen, steigt weiter. Inzwischen sind Opfer zu beklagen, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Schweinegrippe – Impfung stehen.

Nebenwirkungen

Grundsätzlich rechnet das Paul-Ehrlich-Institut damit, dass bei der Schweinegrippe - Impfung häufiger Nebenwirkungen auftreten als bei der Impfung gegen die saisonale Grippe. Zu erwarten ist dies deshalb, da der Impfstoff einen die Schutzwirkung erhöhenden Wirkverstärker (Adjuvans) enthält. In Europa ist der Stoff seit 1997 zugelassen. Um Risiken zu reduzieren, rät man vor allem Allergikern, eine angemessene Wartezeit nach der Schweinegrippe - Impfung einzuhalten, um plötzliche schwere Reaktionen auf die Impfung auszuschließen. Todesfälle oder schwere Erkrankungen können rein zufällig kurz nach der Impfung auftreten. Darum muss die Zahl der beobachteten Fälle mit der ohnehin zu erwartenden Zahl solcher Ereignisse verglichen werden. Diese Fälle sind von der Zahl der Impfungen abhängig.

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