Was ist erektile Dysfunktion eigentlich?
Häufig wird jede Form der Erektionsstörung schnell mit dem Begriff erektile Dysfunktion bezeichnet. Tatsächlich spricht man erst dann von einer erektilen Dysfunktion, also einer Funktionsstörung der Erektionsfähigkeit, wenn ein Mann nicht in der Lage ist, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu haben oder zu halten und dies über einen gewissen Zeitraum regelmäßig auftritt. Eine kurzfristig auftretende Erektionsunfähigkeit fällt nicht unter diese Begriffsbedeutung.
Ist erektile Dysfunktion gefährlich?
Ja! Diese Antwort überrascht vielleicht im ersten Moment. Impotenz wird immer noch als eine Funktionsstörung der Fortpflanzungsmechanismen vernachlässigt und nicht, wie es in medizinischen Kreisen getan wird, als ernsthafte Erkrankung erkannt. Unabhängig von den unmittelbaren psychischen Folgen gilt es, die physischen Symtome richtig zu deuten. Erektile Dysfunktion ist nicht selten ein Indikator für spätere, schwerere Erkrankungen wie Herzinfakte oder Schlaganfälle.
Ursachen und Gründe für erektile Dysfunktion
Da eine Erektion im Wesentlichen durch die Zufuhr und kontrollierte Verhinderung des Abflusses von Blut in die Schwellkörper des Penises erfolgt, lassen sich viele der Ursachen in den Veränderungen des Blutkreislaufsystems finden. Häufig sind es durch Krankheiten oder Verletzungen verengte Blutgefäße oder Schwellkörper. Starkes Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum unterstützen Herz-Kreislaufprobleme. Immer weniger bedeutungsvoll sind psychische Probleme als Ursache zu nennen.
Was tun gegen erektile Dysfunktion?
Neben zahlreichen "Hausmittelchen" gibt es wissenschaftlich entwickelt und in Studien untersucht die Gruppe der rezeptpflichtigen PDE5-Hemmer, die im wesentlichen Einfluß auf die Kontrolle des Blutabflußes aus dem Penis nehmen.
Medikamente gegen erektile Dysfunktion
EuroClinix empfiehlt aus der genannte Gruppe der PDE5-Hemmer die Wirkstoffe Tadalafil und Vardenafil, die unter den Markennamen Cialis und Levitra erhältlich sind.
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